Kein Krankenrücktransport
Das Amtsgericht München hat eine Entscheidung gefällt, die Auslandskrankenversicherern die Abwägung eines Rücktransports in Zukunft deutlich leichter machen dürfte: Wenn ein Rücktransport medizinisch notwendig ist, muss der Versicherer bei Leistungsunterlassung für die entstandenen Ausgaben einstehen und überdies noch ein Wiedergutmachungsgeld zahlen. Ein USA-Reisender hatte sich eine starke Fieberkrankheit eingefangen, wurde in den Staaten von einem Arzt als transportnotwendig diagnostiziert und bekam doch keine Leistung von seiner Versicherung. Nach einem strapatiösen Rückflug auf eigene Kosten klagte der Mann nun gegen den Versicherer und bekam Recht zugesprochen. Demnach hätte der Bescheid des US-Arztes ausreichend Beweis zur Transportnotwendigkeit gegeben, die Unterlassung der Versicherung gebe damit Anspruch auf Schmerzensgeld.
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http://www.marlaktuell.de/?p=20730
- Krankenrücktransport verweigert
Regelmäßig wird bei Tipps zur Auslandskrankenversicherung betont, dass man möglichst einen Krankenrücktransport ins Heimatland in den Versicherungsleistungen haben sollte, um im Fall der Fälle keine horrenden Kosten tragen zu müssen. Viele scheinen auf diesen Rat zu hören; immerhin kommt es immer wieder vor, dass Leute schwer verletzt oder krank aus dem Urlaubsland in eine heimische - Notfallkredit statt Entschädigung
Eine KFZ-Haftpflichtversicherung muss dem Unfallgegner des schuldhaften Klienten keine Entschädigung für eine Ausfallzeit zahlen. Das hat das LG Koblenz entschieden, nachdem ein Autofahrer gegen die gegnerische KFZ-Haftpflicht geklagt hatte. Der Mann wollte ungefähr fünfeinhalbtausend Euro von der Versicherung, da diese erst rund sechs Monate nach dem Unfall eine Zahlung leistete. Der Mann konnte die Reparaturkosten - Verweisungsrecht nicht anwendbar
Das Oberlandesgericht Hamm hat in einem Streitfall zwischen einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einem berufsunfähigen Isolierhelfer zugunsten des Pförtners entschieden. Dieser hatte geklagt, als die Versicherung die Zahlung trotz 80-prozentiger Berufsunfähigkeit und mit Hinweis auf die angeblich nicht sehr umfangreichen oder körperlich anstrengenden Tätigkeiten eines Pförtners, welche der Kläger als Alternativberuf annehmen sollte, ablehnte. Obwohl ein ärztliches - Verhalten bei Arbeitsunfall
Streitfall Das Bundessozialgericht hat festgelegt, dass es sich bei einem Unfall, der auf Fahrt von der Arbeitsstelle zu einem dritten Ort mit einem kurzen Stop in der eigenen Wohnung geschieht, nicht um einen Arbeitsunfall handelt. Demnach wird der dabei entstandene Schaden nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Um das Urteil des Gerichts besser verdeutlichen zu können, - Versicherungsbetrug wegen 200 €
Beim Wort Versicherungsbetrug denken viele sicher an groß angelegte Halunken-Aktionen, doch oft spielt sich so etwas in kleinen Bereich ab: So landete vor kurzem ein Fall von Versicherungsbetrug vor dem Amtsgericht Grimma. Ein Mann hatte bei seiner Handyversicherung angegeben, dass das Gerät durch einen Sturz kaputt gegangen sei. Die Versicherung jedoch hatte aufgrund von widersprüchlichen
