Dienstag, 7. September 2010

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Uniqa: höhere Dividenden

April 27, 2008 von finanzen  
Kategorie: Aktuelles

Für das vergangene Geschäftsjahr zahlt der große österreichische Versicherungskonzern Uniqa höhere Dividenden an die Aktionäre, obwohl das Unternehmen durch die Finanzkrise und die Subprime-Kredite eine Menge Geld verloren hat. Die Analysten beziffern den Realverlust auf rund 9 Millionen €, die direkte Belastung durch geplatzte Subprime-Derivate auf rund eine Million €. Dennoch verkündete Uniqa Generaldirektor Konstantin Klien auf der Bilanzpressekonferenz am Freitag einen rund 43% höheren Dividendensatz – das entspricht rund 50 Euro-Cent je Aktie. Als Grund dafür nannte er den vor allem durch den osteuropäischen Markt sehr positiv verlaufenen Gesamtwachstum des Unternehmens, das rund 3,6% mehr Prämieneinnahmen zu verzeichnen hatte als 2006. Das Osteuropa-Geschäft allein hätte daran einen Anteil von gut 28%; der Vorreiterposten der Uniqa im dortigen Markt macht sich also allem Anschein nach mehr als bezahlt. Dennoch will Klien weiteres Wachstum sehen, um langfristig gut die Hälfte der Prämieneinnahmen aus dem osteuropäischen Markt bestreiten zu können. Auch auf die Arbeitsplatzlage im Konzern wirke sich das gut aus, sowohl inländisch als auch im Ausland: Die Uniqa sucht sowohl für die österreichische Zentrale Leute für die Koordination des internationalen Geschäfts, als auch beständig Verstärkung für die derzeit ca. 5.000 Mitarbeiter im Ausland.

Webseite:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/379727/index.do

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