Blutdruck relevant für die Versicherung?
Es gibt einige Diagnosen, die in deutschen Praxen so häufig gestellt werden, dass sie zu Recht als "Volkskrankheiten" bezeichnet werden. Neben Rückenbeschwerden, Haltungsfehlern, chronischen Kopfschmerzen und Schlafstörungen gehört dazu auch ein erhöhter Blutdruck. Gerade ältere Leute haben Rennbahnen in ihrem Blutkreislauf und leiden deshalb oft an Unpässlichkeiten und Kreislaufschwächen. Was viele Leute dagegen nicht wissen: Auch für den Versicherer, bei dem man seine Kranken- und eventuelle andere gesundheitsbezogene Policen abgeschlossen hat, interessiert sich für den Bluthochdruck. Dieser gehört laut Gesetz und Vertragsvereinbarungen zu den anzeigepflichtigen Risiken, mit denen eine Versicherung kalkuliert. Schließlich können sich aus dem Bluthochdruck auch noch viele Folgeerkrankungen ergeben – bis hin zur Organschädigung, die irreparabel sein kann. Die Auswirkungen auf das Versicherungsrecht sind vielseitig und dabei nicht immer vorteilhaft für die Versicherten: Bei Lebens-, Unfall- und Krankenversicherungen muss eine vergangene Behandlung oder Diagnose angegeben werden, sonst ist der Versicherungsschutz gefährdet. Bei Schwerbehinderten ist es allerdings ab einem anerkannten Behinderungsgrad von mehr als 40% nicht mehr relevant, da faktisch eine Hochstufung der Beiträge (was ein erhöhtes Risiko immer mit sich bringt) unfair wäre. Vorteilhaft dagegen bei Reiserücktrittsversicherungen: Auch eine Krise einer chronischen Bluthochdruckerkrankung wird als plötzlich angesehen und ist ein gültiger Stornierungsgrund.
Webseite:
http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/ratgeber/2008/5/19/n…
- Nutzen Sie die Früherkennungsuntersuchungen!
Die Diagnose kommt spät, aber hart: Krebs, versteckte Krankheiten und so weiter und so fort. Wenn erst mal klar ist, dass es sich um solche Leiden handelt, kann meist nur noch operativ eingegriffen werden, was monatelange Reha und oftmals auch bleibende Einschränkungen nach sich zieht. Zudem ist bei vielen Krebsarten nach später Diagnose oft nur - Irrtümer im Versicherungswesen
Was und Wie wäre die Welt ohne Desinformation, Gerüchte und Irrtümer? Auf jeden Fall die Frage nach dem Wie lässt sich für viele mit einem klaren „sehr viel besser“ beantworten – windige Versicherungsmakler und Kredithaie würden das dagegen wohl eher mit einem klaren „schlechter“ beantworten. Denn viel zu viele Geschäfte in diesen Finanzsektoren basieren auf - Erst fragen, dann therapieren lassen
Der Psychiater gehört heute zur Großstadt wie die Kuh auf die Weide – psychische Probleme sind in der Bevölkerung zunehmend verbreitet und längst kein Einzelfall mehr. Was vor 30 Jahren noch als "anders" und unheilbar betrachtet wurde, ist heute eine fundiert untersuchte psychische Krankheit, die der Behandlung bedarf. Dementsprechend fallen auch immer mehr psychotherapeutische - Private Krankenversicherung – Änderungen im Versicherungsschutz
Versicherungsverträge bei privaten Krankenversicherern, die nach dem 31.12.2007 abgeschlossen wurden, fallen schon bekannte Krankheiten und chronische Leiden nicht mehr unter den Versicherungsschutz. Diese Lücke in der Gesundheitsreform wurde nun sogar noch bestätigt, indem Versicherten nur noch bis zum 31.12. Zeit gegeben wurde, ihre Versicherung abzuschließen, ohne die Nachteile eines Abschlusses im neuen Jahr zu tragen. - Neuregelung für chronisch Kranke
Nachdem viele Kassen schon vor den Neuregelungen, die Anfang dieses Jahres in Kraft getreten sind, Programme zur Behandlung und Beratung speziell von chronisch kranken Kunden gestartet haben, kommen nun die Neuregelungen für viele wohl nicht mehr sonderlich überraschend und mit großen Umstellungen verbunden. Außerdem wird die Berechnungsart der Sozialversicherung sowie die Förderung der Selbsthilfe stärker
