KFZ-Haftpflicht: Schadensersatz und Haftungsquote
Statistisch gesehen ist man als Autofahrer mehrmals im Leben in einen Autounfall verwickelt, denn laut Statistischem Bundesamt ist jeder einzelne Autofaher durchschnittlich alle fünf Jahre an einem Unfall beteiligt oder gar alleiniger Auslöser. Bei diesen Zahlenspielen wird schnell ersichtlich, warum die KFZ-Haftpflicht in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, also eine sogenannte Pflichtversicherung ist; denn selbst wer nicht alleine einen Unfall zu verantworten hat, zahlt nach den Regelungen der sogenannten Haftungquote mit. Diese Quote bestimmt, wie hoch der Anteil des Fahrers am Gesamtschaden ist und wird anhand der anteiligen Verschuldung gemessen. Doch wie will man konkret bemessen, wie sehr die Fehler eines Fahrers zum Gesamtschaden beigetragen haben? Die Rechtssprechung hat daher informelle Grundsätze geschaffen – doch die deutsche Justiz wäre nicht deutsch, wenn es nicht wieder eine Menge Ausnahmen gäbe. Ein Beispiel: Bei Auffahrunfällen muss in der Regel der aufgefahrene Fahrer den kompletten Schaden übernehmen – die Ausnahme: Wenn der Vordermann ohne ersichtlichen, wichtigen Grund abbremst und somit den Auffahrunfall wesentlich begünstigt. Hier können dann aber auch maximal 30% des eigenen Schadens geltend gemacht werden – das kann für viel Frust beim Auffahrenden sorgen, der selbst bei guter Reaktion nicht immer den Unfall verhindern kann.
Webseite:
http://pressemitteilung.ws/node/131180
- Versicherung oder selber zahlen?
Wer eine günstige Autoversicherung hat, ist im Falle eines Unfalls manchmal besser beraten, wenn er den entstandenen Schaden selber bezahlt. Denn dann wird der Schadensfreirabatt, den man sich evt. lange erarbeitet hat nicht unmittelbar zusammengestrichen, und das kann die Versicherung bis zu 5x teurer machen. Einige Versicherungen haben Kunden um bis zu 5-7 Schadenfreiheitsklassen zurückgestuft. - Junge Fahranfänger aufgepasst
Wer als Führerscheinneuling den Traum vom eigenen Auto leben will, stößt meist schon beim Kaufpreis des Wagens auf den unangenehmen Boden der Tatsachen. Ein Auto zum 18. Geburtstag, fahrfertig mit Schlüsselübergabe von den Eltern ist eben eher die Ausnahme als die Regel. Doch mit dem Kaufpreis allein ist es noch nicht getan: Versicherung, Benzin, TÜV - ADAC Haftpflicht Versicherung
In Düsseldorf bastelte ein Mann an seinem Fahrzeug, welches bereits abgemeldet war, und löste einen Brand aus, wobei ein fremdes Gebäude beschädigt wurde. Die Privathaftpflichtversicherung des Mannes wollte den Schaden nicht begleichen und sagte ihm, dass er sich an die Haftpflichtversicherung des Fahrzeuges wenden soll und dass diese den Schaden übernehmen müsse. Da das Fahrzeug - Siemens nutzt D&O Versicherung
Im Affärenfall des Siemensvorstandes soll nun die D&O Versicherung der ehemaligen Manager einen Teil der Schadenssummen übernehmen. Laut Zeitungsberichten handelt es sich dabei um rund 250 Mio. €, die von den verschiedenen Versicherern gezahlt werden sollen. Die Allianz, die als Hauptversicherer der Siemensvorstände involviert ist, müsste demnach alleine rund 70 Mio. € zahlen. Auch die - Bedienungsfehler im Haushalt versichert?
Um es kurz zu machen: Mittlerweile schon. Zwar hatten die Versicherer in ihren Verträgen grundsätzlich festgelegt, dass falsch bediente Elektro- oder sonstige Geräte, die eine potentielle Gefahrenquelle darstellen, vom Versicherungsschutz ausgenommen sind. Keine Regel ohne Ausnahme jedoch, und so sind Bedienungsfehler, vor denen in der Betriebsanleitung nicht gewarnt wird, wiederum doch versichert. Mit dem
