Donnerstag, 9. September 2010

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Brandschutzversicherung: Beraterschwindel an der Haustür

Juli 14, 2008 von Tobias  
Kategorie: Sonstiges

Werbeblätter – jeder kennt sie, keiner liest sie, und meist wandern sie direkt vom Briefkasten in die Papiertonne. Da müssen sich manche Werbetreibenden schon seltsame Geschäftsmethoden einfallen lassen, um den Leuten etwas Geld zu entlocken, wie zum Beispiel im Bereich der Brandschutzversicherungen und Rauchmeldervertriebe: Immer häufiger melden regionale Blätter dubiose Werbeaktionen, die mit vermeintlich vertrauenswürdigen Namen wie etwa der örtlichen Feuerwehr, einem Forschungskolleg oder sonst einer Institution werben, die der Normalverbraucher nicht sofort als Werbezugpferd erkennen kann. Doch häufig sind diese geliehenen Namen ohne Einverständnis der genannten Personenkreise auf dem Papier gelandet, wie etwa im Falle des Landesfeuerwehrverbandes Bad Segeberg. Hier wollte ironischerweise ausgerechnet ein Feuerwehrmann Brandmelder und Brandschutzversicherungen verkaufen, indem er offiziell aussehende Flugblätter mit Briefkopf des LFV verteilte. Darauf wurde auch für ein kostenloses Brandschutz-Beratungsgespräch geworben. In der Regel kann man aber bei solchen Haustür-Beratungen nicht erwarten, dass man günstige und leistungsstarke Produkte angeboten bekommt – wenn die Versicherung schon so aggressiv Werbung machen muss, damit sie überhaupt Kunden bekommt, ist das kein gutes Zeichen. Setzen Sie im Bereich des Brandschutzes daher lieber auf renommierte, leistungsstarke Anbieter – die übrigens einen qualitativ hochwertigen Rauchmelder gerne als Grund für einen Vorteilstarif annehmen.

Webseite:

http://www.ln-online.de/regional/2424517

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