Freitag, 3. September 2010

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Hautkrebsvorsorge: Kassenleistung

Oktober 27, 2009 von Versicherung  
Kategorie: Aktuelles, Krankenversicherungen, Versicherung

Immer schon war es wichtig, dass man regelmäßig zum Arzt geht, um seinen Körper durchchecken zu lassen, so dass man sicher sein kann, dass alles in Ordnung ist. Oftmals ist eine solche Untersuchung mit Kosten verbunden, bei denen man erst einmal mit der Krankenversicherung klären muss, inwieweit die Kosten dafür übernommen werden. Neben einem allgemeinen Gesundheitscheck hat man auch die Möglichkeit eine gezielte Vorsorge vorzunehmen, wenn beispielsweise in der Familie bestimmte Krankheiten bereits vorgekommen sind. Zu diesen gezielten Vorsorgeuntersuchungen gehört unter anderem die Hautkrebsvorsorge. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit Juli 2008 die Hautkrebsvorsorge, d.h. alle zwei Jahre können sich Versicherte ab einem Alter von 35 Jahren kostenlos untersuchen lassen. Die Stiftung Warentest wies nun darauf hin, dass manche Krankenkassen ihren Versicherten noch zusätzliche Leistungen bieten können. So können bei zahlreichen Krankenversicherungen das Hautkrebs-Screening auch schon bei jüngeren Versicherten vorgenommen werden, ohne dass der Versicherte auf den Kosten selbst „sitzen bleibt“. Zudem bieten Krankenversicherungen oftmals den kostenlosen Haut-Check auch in kürzeren Abständen, also einmal jährlich an. Als besonders umfangreich beurteilt die Stiftung Warentest die Leistungen der IKK Südwest, der Gmünder Ersatzkasse (GEK) und einiger Betriebskrankenkassen in diesem Bereich. Diese Versicherungsgesellschaften bieten eben auch jüngeren Versicherten eine jährliche kostenlose Vorsorgeuntersuchung an. Die GEK und die Knappschaft bieten ihren Versicherten außerdem ein Hautkrebs-Screening mittels Auflichtmikroskop an, für das viele Hautärzte eine Zuzahlung von etwa 15 Euro verlangen. Genau diese zusätzlichen Leistungen, von denen die Versicherten oftmals nur bedingt wissen, sind wichtig für die Vorsorge. In Deutschland erkranken nämlich jedes Jahr rund 140.000 Menschen an Hautkrebs. Da die Heilungschancen bei einer frühzeitigen Erkennung sehr hoch sind, raten Ärzte immer wieder zu den angebotenen Vorsorgeuntersuchungen. Diese können beim Hausarzt, beim Frauenarzt oder beim Hautarzt vorgenommen werden. Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass bei der normalen zweijährigen Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung keine Praxisgebühr fällig wird. Jedoch könnte dies bei einem häufigeren Check der Fall sein, sofern keine Überweisung von Hautarzt vorliegt. Selbst wenn die Praxisgebühr verlangt werden sollte, ist es dies wert, wenn so Hautkrebs frühzeitig erkannt wird.

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