Donnerstag, 9. September 2010

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Ökologische "political correctness" führt zu steigenden Kaltmieten

Dezember 11, 2007 von finanzen  
Kategorie: Aktuelles

Der Verband der privaten Vermieter prognostiziert steigende Kosten. Diese würden sich aus ökologischen Verbesserungen der Objekte ergeben. Am Beispiel des Mehrfamilienhauses wären das pro qm2 ca 1.33 € Anstieg. Die durchschnittliche deutsche Wohnung müsste damit ca. 120 € mehr an Kaltmiete zahlen.
Durch die Klimaauflagen der Regierung müssen die Hausbauer unter uns deutlich mehr formelle Anforderungen erfüllen, um der jetzt so groß geschriebenen Einsparung von Energie gerecht zu werden. Da die Gesetze keine Unterscheidung zwischen Selbstnutzern und Vermietern bei den Hausbauern unterscheiden, wissen laut L. Freitag, dem Vorsitzenden der GdW, viele Vermieter nicht, welche Kosten auf sie zukommen.
Das Problem für die Vermieter liegt offensichtlich in der übermäßigen Bevorzugung der Mieter. Diese können nach Vorhaben der Regierung drastische Kürzungen der Miete vornehmen, wenn aktuelle Gesetzesvorgaben nicht erfüllt werden. Dies wurde von Freitag scharf kritisiert.
Meiner Meinung nach muss hier deutlicher differenziert werden zwischen den verschiedenen Nutzungsarten. Wenn Vermieter höhere Kosten haben, werden sie diese letztendlich immer auf die Mieter abwälzen. Eine als Entlastung gedachte Mieterbevorzugung wäre dann eine verdeckte Teuerung zugunsten der Vermieter. Das aber ist in einem Land, in dem die Zahl der Eigenheime deutlich unter den Neubauwohnungen steht, in dem große Ballungsräume wie in NRW eher zu massivem Platzsparen durch Hochhäuser neigen, nicht unbedingt sozialverträgliche Politik.

Webseite:

http://www.welt.de/finanzen/article1451954/Klimaschutz_verteuert_Kaltmiete_um_12…

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