Versteckte Kosten bei Versicherungen durch Aufschläge
Abschlussaufschläge drücken die effektive Rendite einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung deutlich nach unten. So berichtet Sascha Nowak, der regelmäßig als freier Finanzberater Informationsabende veranstaltet. Nowaks Ärger richtet sich dabei vor allem gegen große Versicherungskonzerne, die zwanzig bis achtzig Prozent als Abschlussprämien für normal erachten. Dies dient, so Nowak, in erster Linie der Auffüllung der konzerneigenen Taschen, nicht der der Sparer.
Häufig erreichen ausgezahlte Versicherungen nicht einmal die in sie investierte Geldsumme. Eine ältere Frau, die von Herrn Nowak beraten wird, hätte allein die eingezahlte Summe erst nach hundertzwanzig (!) Jahren erreicht.
Deswegen kämpft Sascha Nowak mit einigen anderen immer wieder für Aufklärung über ineffiziente und mit verdeckten Kosten belastete Versicherungen. Schuld an den massenhaften Abschlüssen solcher "Knebelverträge" sieht er hauptsächlich bei der Werbung: Diese mache den Leuten ein X für ein O vor, präsentiere fröhliche Leute im Ruhestand mit Motorboot und Villa am Meer. Die Bausparer, Renteninvestoren und andere Absicherungsmodelle würden als unvorteilhaft, spießerisch und dumm dargestellt. Nur über die einzig wahre Versicherung sei das Glück im Alter zu finden. "Schweinerei", findet Nowak. Statt Angst zu schüren, sollten laut Nowak eher Aufklärung und Alternativen geboten werden. Besonders Lebensversicherungen sieht Nowak, wie auch Verbraucherschutzgruppen, als höchst unrentabel.
Webseite:
http://de.biz.yahoo.com/13122007/341/pressetext-de-quot-meine-lebensversicherung…
- Versicherer sollen für Siemens-Affäre geradestehen
Der Siemens-Konzern hat nach Beginn der Aufklärung der großen Skandalaffäre um Schmiergelder im Vorstand offenbar vor, einen Teil des auf knapp 1,6 Milliarden Euro bezifferten Gesamtschadens auf die D&O Versicherungen seines Ex-Vorstandes abzuwälzen. Rund 250 Millionen € soll das Konsortium unter Allianz-Führung bezahlen, hieß es in der Deutschlandausgabe der Financial Times. Die Versicherungen, welche Siemens - Die Altersarmut
Auch im neuen Jahr ein heißdiskutiertes Thema: Altersarmut in Deutschland. Nach wie vor sorgen zu wenig Leute vor, und dementsprechend prekär wird die Lage für die Rentner: Wer einmal im Vorsorgeloch gelandet ist, kommt nur schwer wieder hinaus. Denn die gesetzliche Rente reicht überhaupt nicht mehr aus; private Vorsorge ist momentan die einzige Möglichkeit. Jedoch - Vertragsverlängerung der Police – Chance oder Risiko?
Wer eine Risikolebensversicherung hat, sichert seine Familie oder Verwandten in der Regel für den Fall ab, dass man durch den eigenen unerwarteten Tod eine finanzielle Lücke erzeugt, durch die die Hinterbliebenen dann schnell in Versorgungsschwierigkeiten geraten. Diese Versicherungen laufen meistens bis zu einem gewissen Alter des Versicherten und hören dann auf – die eingezahlten Prämien - Versicherungsbürokratie
Der Vorstand der Ergo-Versicherungsgruppe Torsten Oletzky, dessen Unternehmen unter anderem die Hamburg-Mannheimer und die Victoria angehören, hat kürzlich in einem „Die Welt“-Interview über die Auswirkungen der neuen VVG-Regelung gesprochen. Viele der Neuerungen, die von der Politik als Kundenfreundlichkeit gesehen werden, hält er jedoch reell für gegenläufig. So sieht er etwa die Beteiligungen an den „stillen - Finanzberatung speziell für ältere Menschen
Im Streit um die Rentenanpassungen und die derzeit allgemein hochdiskutierte Frage der Altersvorsorge wurde auch wieder einmal die These laut, dass ältere Menschen spätestens ab 55+ kaum mehr bei Finanzberatungen berücksichtigt werden würden. Dies wurde jetzt jedoch mit einer Umfrage widerlegt, bei der sich immerhin 43% dieser "Generation Fast-Ruhestand" deutlich positiv über ihre individuelle und
