EM 08 in Österreich gegen Vandalen abgesichert
Mehrere Politiker in Österreich, unter amderem Ursula Stenzel, Bezirkschefin in Wien, fordern eine "Vandalismusversicherung", die sich aus Beiträgen der UEFA + ÖFB (Österreichischer Fußball-Bund) finanzieren soll. Hintergrund sind erwartete Schäden durch Vandalismus oder einfach durch hohe Fanmassen mit den entsprechenden Folgen für Wege und Straßen. Diese Schäden sollen dann aus der Versicherung gezahlt werden. Damit es am besten überhaupt nicht zu solch unschönen Begleiterscheinungen des Fußballspektakels kommt, will u.a. Stenzel mit psychologischer Fachkompetenz und medienwirksamer Kampagnen den Ausschreitungen vorbeugen und so ein friedliches Fußballfest schaffen,
Die medienpsychologische Unterstützung und vorbeugende Bewusstmachung ist an sich ein sehr gutes Konzept; fraglich bleibt allerdings, wie und ob überhaupt solch ein Angebot von ausschließlich auf Randale fokussierten "Hooligans" wahrgenommen wird. Da ist dann die geforderte Vandalismusversicherung sicher eine elegante Möglichkeit, die finanziellen Schäden klein zu halten – das Kernproblem wird dabei allerdings komplett umgangen, wenn nicht gar ignoriert.
Webseite:
http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=1&cid=144322
- Streitigkeiten in Österreich
Nicht nur Privatkunden haben Probleme mit Versicherungen – auch große Institutionen haben so ihre leidigen Probleme mit Versicherern. Die Wiener Gebietskrankenkasse streikt nun gegen steigende Tagessätze, die die AUVA Unfallversicherung durchsetzen will. Grundlage ist die Forderung der AUVA, die Tagessätze für Rehabilitationskliniken zu erhöhen. Jedoch stößt das bei der Kasse nur auf wenig Gegenliebe. Die - Vandalismusversicherung für die Euro 2008
Die Vorbereitungen für die Europameisterschaft 2008, die gemeinsam von der Schweiz und Österreich veranstaltet wird, laufen in den letzten Zügen noch einmal auf Hochtouren. Dabei haben die jeher fußballfankritischen Schweizer ihre ohnehin strikten Einwanderungsbedingungen weiter verschärft und wollen so Hooligans schon vor der Grenze abfangen und nach Hause schicken. Österreich hat ein für die Zeit - Neuer Job für Stoiber
Nachdem der ehemalige bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber vor einigen Monaten unrühmlich aus dem Amt schied, hatte er bald darauf eine Stelle im EU-Parlament inne. Die von vielen belächelte Aufgabe, in der EU für Entbürokratisierung zu sorgen, scheint aber bei weitem kein ausreichendes Arbeitspensum – oder Gehalt – zu bergen, denn Stoiber wurde nun in den - Die Bürgerversicherung
Zur Zeit heiß im Gespräch sind neben Mindestlohn und der allgemeinen Sozialstaatslage auch Themen wie eine Bürgerversicherung oder zumindest eine Erwerbstätigenversicherung für alle Arbeitnehmer. Jedoch sind die Parteien bei ihren Vorstellungen über ein solches System sehr unterschiedlich positioniert, die FDP zum Beispiel hat nun nach Gesprächen mit den berufsständischen Versorgungseinrichtungen wie z.B. der Ärztekammer oder - Kredite absichern
Ungeachtet der Hypothekenkrise und der daraus resultierenden weltweiten Finanzkrise haben Kreditversicherungen nach wie vor Hochkonjunktur; besonders in Deutschland, wo längst nicht so spekulative Angebote gemacht werden wie in den Vereinigten Staaten. Die Vorteile solch einer Police liegen ja auch auf der Hand: Wenn einmal die Kreditschulden aus vereinbarten Gründen nicht mehr abgezahlt werden können, springt
