Ein Girokonto führt eigentlich fast jeder Deutsche und die Auswahl ist riesig. Durch den großen Konkurrenzdruck sind über die Zeit immer mehr günstige Angebote auf den Markt gekommen und die Direktbanken haben begonnen, kostenlose Girokonten anzubieten. In der Folgezeit haben auch die meisten Filialbanken nachgezogen und Girokonten zum Nulltarif ins Programm aufgenommen. Für den Kunden bedeutet das zwar erst mal eine Ersparnis, häufig gibt es aber versteckte Kosten.
Wer sich also für ein bestimmtes Angebot interessiert, sollte dringend das Kleingedruckte lesen und sich über die verschiedenen Konditionen der Bankhäuser informieren. Beispielsweise sind einige Konten erst ab einem festgelegten monatlichen Mindesteingang von den Gebühren befreit, wie das ‚Giro4free‘ der SEB-Bank. Fällt das reguläre Einkommen dann einmal aus, sind die Gebühren oft ziemlich hoch. Auch der Gang zu fremden Geldautomaten, um an Bares zu gelangen ist bei manchen Modellen sehr kostspielig. Viele der gratis Girokonten sind reine Onlinekonten, das bedeutet allerdings oft, dass die Kostenersparnis durch den geringen Serviceaufwand ermöglicht wird. Wer aber gut mit dem Onlinebanking zurecht kommt, einen regelmäßigen Geldeingang verzeichnen kann und bereit ist sein Bargeld nur bei bestimmten Automaten zu beziehen, kann von den Angeboten durchaus profitieren. Außerdem gibt es durchaus auch kostenlose Konten, die ohne Mindesteingang auskommen. Dazu gehören beispielsweise die Angebote von Comdirect, Wüstenrot, der SKG Bank, Norisbank und ING-Diba.