Das Elterngeld ist noch eine relativ neue Sozialleistung, denn dieses Konzept hat Anfang 2007 das bis dahin bekannte Erziehungsgeld abgelöst. Es soll frischgebackenen Eltern die Möglichkeit geben, sich ganz auf ihre Rolle als Mama oder Papa zu konzentrieren und dafür eine Zeit lang weniger oder gar nicht arbeiten zu gehen. Dafür wird über diese Leistung ein gewisser Teil des Verdienstausfalls ausgeglichen.
Die Dauer dieser Unterstützung ist auf 14 Monate begrenzt, diese Zeit können sowohl Mütter als auch Väter nutzen und auch aufteilen. Die vollen 14 Monate erreicht man aber nur gemeinsam, denn ohne zusätzliche Partnermonate endet der Bezug nach einem Jahr. Da der ausgezahlte Betrag von der Höhe des vorherigen Einkommens abhängt, ist das Elterngeld für jeden unterschiedlich hoch. Bei der Berechnung der Höhe des Anspruchs gehen außerdem weitere Faktoren wie die Anzahl der Geschwister ein. Die Spanne des Elterngeldes reicht dabei von 300 bis maximal 1.800 Euro im Monat. Um die genaue Höhe des Bezugs zu erfahren, der einem zusteht bietet sich die Nutzung eines Elterngeldrechners an. Online werden einige angeboten, beispielsweise gibt es einen auf der Seite des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Obwohl das Elterngeld vom Einkommen abhängt, haben auch Arbeitslose oder Studenten einen Anspruch auf diese Leistung. Sie erhalten den Mindestbetrag.