Seit 2005 sind Rentenzahlungen steuerpflichtig, weil der Anteil der Rente der versteuert werden muss schrittweise angehoben wird, ist Vielen unklar wie viel von ihren monatlichen Renteneinkünften steuerpflichtig ist. Außerdem gelten unterschiedliche Regelungen für die gesetzliche und private Altersvorsorge oder die Betriebsrente. Da ist es schwer in den Regelungen des Alterseinkünftegesetzes den Überblick zu behalten.
Die Grundidee der nachgelagerten Besteuerung ist, dass die finanzielle Belastung Schritt für Schritt von den Arbeitnehmern auf die Rentner verschoben wird. Während für erstere die Altersvorsorge besser steuerlich abzusetzen ist, müssen sie diese später versteuern. Deshalb wird der steuerpflichtige Anteil der Rente seit 2005 stufenweise mit dem Eintritt in den Ruhestand angehoben. Wer bis 2005 in Rente ging muss die Hälfte versteuern, ab 2006 sind es schon 52% und dann geht es bis 2020 in 2%-Schritten weiter. Danach steigt der Anteil bis 2040 jährlich um 1%. Wer nach 2040 in den Ruhestand geht, muss also seine gesamte gesetzliche Rente versteuern. Die private Rente ist steuerlich deutlich günstiger, hier staffelt sich der steuerpflichtige Anteil nach dem Eintrittsalter. Je später man in Rente geht, desto besser. Mit 68 muss man nur noch 16% versteuern, mit 60 sind es noch 22%. Die Riester-Renter ist dagegen zu 100% steuerpflichtig, für die Rürup-Rente gibt es eine ähnliche Stufenregelung wie bei der gesetzlichen Rente. Bei der Betriebsrente gibt es verschiedene Steuermodelle.